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Ratgeber: Förderbeiträge

Anpassungen des Gebäudeprogramms ab 1. April 2011

Im Jahr 2010 sind im Rahmen des Gebäude- programms weit mehr Gesuche eingegangen als prognostiziert.
Um Liquiditätsengpässe zu vermeiden, wurden folgende Anpassungen vorgenommen:

Die Minimalförder- summe pro Gesuch wird von 1'000 auf 3'000 Franken erhöht.

Der Förderbeitrag für den Fensterersatz wird von 70 auf 40 Franken gesenkt.

> mehr Information


Wichtige Links:

Das Gebäudeprogramm

bau-schlau

Bauen und Sanieren

EnergieSchweiz

Energie Zukunft Schweiz

Forum Energieberatung

Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK)


Auf Handwerk.ch finden Sie Adressen von Firmen in Ihrer Nähe, die Sie beraten können.







Sanieren und profitieren.

Um den Klimaschutz voranzutreiben hat der Bund für die nächsten zehn Jahre einen Beitrag von 200 Millionen pro Jahr für die Förderung energieeffzienter Gebäudesanierungen und erneuerbaren Energien zugesichert.
Die Gelder stammen von der CO2-Abgabe auf fossile Brennstoffe.
Dazu kommen Beiträge der Kantone in der Grössenordnung von jährlich 100 Mio. Franken.

Gebäudeprogramm
© 2010 Konferenz Kantonaler Energiedirektoren

Ziel ist die Förderung von hochwertigen, klimafreundlichen Modernisierungen von Wohnbauten. Dank diesen Subventionen und der Fördermassnahmen der Kantone (und der Gemeinden) können Hausbesitzer erhebliche Einsparungen machen.

 

Was wird unterstützt und mit wie viel?

Das Gebäudeprogramm unterstützt nationale einheitlich die Dämmung der Gebäudehülle. Je nach Kanton gibt es zudem individuelle Zusatzförderungen für Gesamtsanierungen nach Minergie oder für die Nutzung erneuerbarer Energie und Abwärme.
Unabhängig vom Gebäudeprogramm unterstützen auch viele Städte und Gemeinden energieeffiziente Sanierungen oder den Einsatz erneuerbarer Energien. Ausserdem gibt es für gewisse Projekte zinsgünstige Kredite einzelner Banken, sowie Steuerermässigungen von Städten und Gemeinden.
Um sich in diesem Tschungel einigermassen zurechtzufinden, hat der Beobachter eine nützliche Homepage kreiert. Sie wird laufend aktualisiert und gibt wertvolle Information über Förderprogramme der Kantone, Städte und Gemeinden sowie über Aktionen von regionalen Elektrizitäts- und Energieversorgungsunternehmen. www.energiefranken.ch

Ausgerichtet werden die Investitionshilfen von den Kantonen.

Um Förderbeiträge vom Gebäudeprogramm zu erhalten, müssen Sie ein Gesuch bei Ihrem Kanton stellen. Dieses findet sich auf der Website www.dasgebaeudeprogramm.ch. Hier kann man auch gleich die Gesuchsunterlagen herunterladen. Wichtig: Prüfen Sie, ob Sie alle Bedingungen erfüllen und alle erforderlichen Unterlagen eingereicht haben. Auch die die verschiedenen Zusatzförderungen der Kantone sind auf der Homepage unter dem jeweiligen Kanton aufgeschaltet.

Beratung ist wichtig!

Die meisten Kantone haben eine Beratungstelle für Energie- und Umweltfragen.
Die Adresse ist einfach zu merken: www.energie.kantonsagkürzung.ch und schon ist man auf der entsprechenden Seite mit den Förderprogrammen. Beispiel: www.energie.lu.ch
Oder man wendet sich gleich an einen qualifizierten Fachmann für Energiefragen, der die nötigen Abklärungen machen kann und auch gleich das Beitragsgesuch für die Förderbeiträge stellt.

GEAK® - der Gebäudeenergieausweis der Kantone.

Testen Sie Ihre Liegenschaft.
Der Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK) ist eine Bestandesaufnahme ihres Hauses oder Gebäudes. Er zeigt auf, wieviel Energie das Gebäude benötigt und dient als Grundlage für die Planung von baulichen und gebäudetechnischen Verbesserungsmassnahmen.
www.geak.ch
Der GEAK® wird von zertifizierten Experten ausgestellt.
Eine Liste der zertifizierten Experten finden Sie unter "Zertifizierte Experten" auf der GEAK Homepage.
Technisch versierte Anwender haben die Möglichkeit, kostenlos eine Selbstdeklaration für Ihr Gebäude zu erstellen.

Fachliteratur

Auf der Website des Bundesamtes für Energie "bauschlau" gibt es ein Extrablatt für Hausbesitzer zum herunterladen, mit wertvollen Informationen, wie Sie Energie sparen und zudem vom den Förderbeiträgen profitieren können.